Montag, 19.02.2018 22:23 Uhr

1. BC Beuel: Heim und Weißkirchen sind deutsche Meister

Verantwortlicher Autor: 1. Badminton-Club Beuel 1955 e.V. Bonn-Beuel, 04.02.2018, 17:22 Uhr
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Bonn-Beuel [ENA] Heim und Weißkirchen sind die neuen deutschen Meister. Die 66. Deutschen Meisterschaften in Bielefeld sind für die Spieler des 1. BC Beuel mit zwei Titelgewinnen zu Ende gegangen. Luise Heim verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr und wurde erneut deutsche Meisterin im Dameneinzel. Max Weißkirchen wurde erstmalig deutscher Meister im Herreneinzel. In der Dameneinzel-Konkurrenz ging Luise Heim mit einigem Druck an den

Start, schließlich wollte sie ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. „Man hat im Hinterkopf, dass man weiterhin amtierende deutsche Meisterin sein will“, sagte die 21-jährige Beuelerin im Siegerinterview. Der Titel sei mit diesem Gedanken im Hinterkopf schwerer zu holen gewesen. Heim meisterte den Weg bis ins Finale souverän und ohne Satzverlust. Im Endspiel traf sie auf Yvonne Li vom SC Union Lüdinghausen. „Bei so einem Spiel ist das Mentale wichtig. Wir spielen jeden Tag auf Augenhöhe gegeneinander. Da ist einiges von der Tagesform abhängig und man muss versuchen an dem Tag das Beste herauszuholen und sich so weit zu pushen, wie es geht.“

Das gelang Heim am Finaltag über weite Strecken des Spiels. Den ersten Satz verlor sie 17:21, verspielte im zweiten Satz eine Führung, wehrte einen Matchball ab und gewann knapp 23:21. Im Entscheidungssatz drehte die Beuelerin dann auf, ließ Yvonne Li keine Chance und sicherte sich mit einem 21:6 erneut den Titel. Erstmalig deutscher Meister wurde Max Weißkirchen. Auf dem Weg ins Endspiel profitierte von der verletzungsbedingten Aufgabe des Vorjahressiegers Fabian Roth und meisterte die restlichen Partien mühelos. Im Endspiel gegen Kai Schäfer vom SC Union Lüdinghausen entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel.

Beide Spieler gingen vor allem in den ersten zwei Sätzen ein hohes Risiko. Kurze Ballwechsel und viele Fehler waren die Folge. Weißkirchen unterlag im ersten Satz 22:24. „Marc Zwiebler hat mir gesagt, dass ich den Satz abhaken soll.“ Wichtig sei jetzt der zweite Satz, wenn er hier jetzt noch das Ding gewinnen wolle. Weißkirchen folgte den Worten des deutschen Rekordmeistes und gewann Satz zwei 22:20. Im dritten Satz erwischte der Beueler den besseren Start und zog nachdem Seitenwechsel beim Stand von 11:4 weiter weg. Dies habe dazu geführt, dass bei ihm die Konzentration nachgelassen habe, so Weißkirchen „Ich war nicht mehr bei dem Plan, bei dem ich vorher war und es wurde nochmal ein bisschen spannend.“

Sechs Matchbälle benötigte Weißkirchen schließlich um das Finale mit 21:14 für sich zu entscheiden. Eine Bronzemedaille gab es für Max Weißkirchen zudem noch im Herrendoppel. Außerplanmäßig startete er an der Seite von Marvin Seidel (BC Bischmisheim), dessen Stammpartner Mark Lamsfuß seine Teilnahme wegen einer Verletzung absagen musste. Ohne Schwierigkeiten spielte sich das neu formierte Duo bis ins Halbfinale. Hier konnten Weißkirchen/Seidel letztlich nicht antreten, da Marvin Seidel im vorausgehenden Mixed-Halbfinale umknickte und nicht weiterspielen konnte.

Für Aufsehen sorgten nicht nur die gelb-schwarzen Sieger. Lukas Resch erreichte im Herreneinzel das Viertelfinale, schlug zuerst den an 5/8 gesetzten Simon Wang (BC Bischmisheim) und danach den 9/16 gesetzten Samuel Hsiao (BC Wipperfeld). Lennart Konder überraschte bereits in der ersten Runde als er Tobias Wadenka, an 9/16 gesetzt, vom Erstligisten TSV Neuhausen-Nymphenburg in drei Sätzen schlug. Das Viertelfinale erreichten zudem Lisa Kaminski und Hannah Pohl im Damendoppel, Lisa Kaminski und Malte Laibacher (BC Hohenlimburg) im Mixed, Daniel Hess und Tim Fischer (STC BW Solingen) im Herrendoppel sowie B.A.B.B.-Spielerin Brid Stepper im Dameneinzel.

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